Betreuungsverfügung


In einer Betreuungsverfügung kann man für den Fall, dass eine Rechtliche Betreuung einmal nötig wird, angeben, wer dieses Amt übernehmen soll. Dieser Wunsch soll vom Gericht beachtet werden. Es darf nur dann von diesem Wunsch abgewichen werden, wenn der Wunsch-Betreuer die Betreuungsaufgabe nicht ausführen kann oder will, oder es dem Wohl des Betreuten widerspricht (Beispiel: Wunsch-Betreuer ist selbst seelisch krank). Man kann in der Betreuungsverfügung auch bestimmte Personen von der Betreuung ausschließen, z.B. weil man der Person nicht vertraut.

Die Betreuungsverfügung sollte schriftlich abgefasst und im Notfall leicht auffindbar sein. Hilfreich ist z.B. ein Hinweiszettel, den man immer bei sich hat. Gegen eine geringe Gebühr kann man die Betreuungsverfügung auch bei der Bundesnotarkammer hinterlegen. In Bayern kann man auch das Dokument direkt beim Vormundschaftsgericht hinterlegen.

Ich berate und unterstütze Sie gerne bei der Erstellung einer Betreuungsverfügung.